ITF Bozen: Sorger gewinnt kuriosen Doppelpack gegen Kopp
Die Sparkasse Alperia Trophy in Bozen hat aus rot-weiß-roter Sicht den größtmöglichen Erfolg gebracht. Mit Sebastian Sorger und Sandro Kopp standen sich im Einzelfinale des ITF-M25-Turniers in der Landeshauptstadt Südtirols die zwei einzigen österreichischen Starter beim Titelkampf gegenüber. Mit dem besseren Ende für Ersteren: Der 20-jährige, auf fünf gereihte Steirer (ATP 476) behauptete sich gegen den topgesetzten Tiroler (ATP 286) am Samstag mit 7:6 (6), 6:3.
Für Sorger ist dies bei den Herren der dritte Karriereerfolg auf der ITF World Tennis Tour nach seinem Heimsieg in Telfs im Juli 2025 und Pszczyna (Polen) im Februar 2026. Kopp verfehlte zwar seinen zweiten Saisontitel, kann aber nach drei ITF-M25-Finalteilnahmen in Serie aus dem Juni (mit einem Turniersieg) auf eine weitere erfolgreiche Turnierwoche zurückblicken. Beide ÖTV-Asse hatten zuvor ohne einen einzigen Satzverlust ihre jeweils vier vorangegangenen Hürden in Bozen gemeistert.
Kurioserweise standen sich Sorger und Kopp gerade mal zwei Tage später schon wieder gegenüber. Die beiden wurden einander beim ATP-50-Challenger in Plovdiv (Bulgarien) in der ersten Hauptrunde neuerlich zugelost. Am Montagabend kam es zu dieser Revanche, die Kopp durch eine 1:6,-1:6-Niederlage allerdings deutlich misslang. Sorger schied dann im Achtelfinale gegen Lokalmatador Petr Nesterov (ATP 364) mit 4:6, 6:7 (5) aus. Er ließ dabei im zweiten Durchgang einen Satzball aus. Dennoch rückt der erstmalige Sprung in die Top 400 der Welt für ihn immer näher.